Werke

Mit der Gründung der „Leichtflugzeugbau Klemm GmbH“ mußte sich Hanns Klemm  nach neuen Räumlichkeiten umsehen. Bis etwas Neues gefunden war konnten noch die Gebäude auf dem Daimler-Werksgelände benutzt werden.

Daimler-Klemm-Werk 1918+

Daimler-KLemm-Werk um 1918

Aber bald konnten die Räume des ehemaligen ersten Empfangsgebäude als Büro bezogen werden, das durch den Bau des großen Flughafengebäudes frei wurde. Für Werkstatt und Lager konnte eine leerstehende große Halle der Fea10 benutzt werden, in der später das „Deutsche Luftfahrtmuseum“ untergebracht war, das 1934 nach Berlin zog. Damit war die Firma zunächst erst einmal behelfsmäßig untergebracht.

Aber schon vor und erst recht seit der Gründung der Gesellschaft wurden aber sowohl mit der Stadt Böblingen wie auch mit der Stadt Sindelfingen Verhandlungen über eine endgültige Unterbringung geführt. Da der Sindelfinger Vorschlag aber nur Gelände auf Sindelfinger Gemarkung ohne direkte Anbindung zum Böblinger Flugplatz vorsah, entschied man sich für das Böblinger Angebot. Dieses sah ein Gelände unmittelbar am Flugplatz an der Calwer Strasse vor. In diesem Angebot war eine bereits vorhandene Halle enthalten, die ehemals Hellmuth Hirth gehörte, der hier Flugzeuge bauen wollte, aber dazu nicht gekommen war. Die Halle und das Grundstück konnten in Erbpacht übernommen werden.

Klemmwerk I Hirth GebäudeUnten links die ehemalige Hirth-Halle

Zwei weitere Grundstücke daneben und gegenüber auf der anderen Straßenseite konnten  gleichzeitig käuflich erworben werden. 1931 kam infolge der Vergrößerung des Betriebes noch eine große Halle zum Abstellen der Flugzeuge hinzu, die aus dem Abbruch bei den Pfalz-Flugzeugwerken erworben wurde.

Klemmwerk I Sommer 1931Klemm-Werk I. im Sommer 1931
Klemmwerk I Winter 1931 (2)smallKlemm-Werk I. mit der von den Pfalz-Werken gekauften Flugzeughalle (KLEMM) im Winter 1931
Pfalz Flugzeugwerke HalleFlugzeughalle der Pfalz-Flugzeugwerke auf dem Gelände des heutigen Technik-Museums Speyer

Klemmwerk I Lageplan

Noch 1928 wurde auch die im ehemaligen 1.Empfangsgebäude untergebrachte Verwaltung im ehemaligen Unteroffizierskasino der Fea10 an der Calwer Strasse untergebracht.

Klemmwerk I Verwaltung links unten Werk rechts obenlinks unten Verwaltungsgebäude (ehemaliges Unteroffiziersheim der Fea10) oben rechts Klemmwerk I.

Klemmwerk I Verwaltung1934 wurde ein weiterer Fabrikkomplex als Werk II angemietet, das um 1920 errichtet wurde und später Sitz der Kamerafirma Contessa war, bis diese von Zeiss-Ikon üernommen wurde. 1939 kaufte Klemm den ganzen Gebäudekomplex.Klemm-Werk II (HR)

Der folgende Plan zeigte das Klemmwerk II. im September 1940

1940-09-03 Lageplan LFK Werk II small

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