Voy, Karl

….. Testflieger bei Klemm

* 31.03.1909  Augsburg   +1991

  • 1928 mit Segelflug begonnen in Augsburg
  • 1934 Ausbildung zun Motorflieger, Teilnahme an Rund-und Deutschlandflügen
  • 1935 Flugzeugbau Klemm,Böblingen als Einflieger
  • 1936 Gewinner des Olympia-Sternflugs nach Berlin
  • 1939 Flugzeugbau Klemm,Böblingen als Chefpilot, dabei Einfliegen der beiden Prototypen KL107 und KL151 bis zur Abnahme RLM
  • 1939 Rekordflüge mit der KLemm WL35 vom Bodensee aus
  • Während des Krieges Einfliegen des Raketenflugzeuges Me163, hierbei zweimal mit dem Fallschirm ausgestiegen
  • Nach dem Krieg erneutes Einfliegen neuer Flugzeugmuster, wie der von Bölkow nach amerikanischen Bauvorschriften umgebauten Klemm KL107. Ebenso das von Schempp-Hirth gebaute Motorflugzeug Milan
  • Weitere Erprobungsflüge mit der Spezial KL35 von Wolf Hirth. Zulassung für Kunstflug, und der Möve von Heini Ditmar.
  • Vor und nach dem Krieg Teilnahme als Kunstflieger bei Flugtagen im In-und Ausland

Der „Sternflug für Sportflieger mit eigenem Fluggerät“, der vom 23. bis 27. 6.1937 parallel mit dem Deutschlandflug 1937 stattfand, waren 21 Bewerber am Start, von denen 13 den Flug beendeten. Voy und Taxis belegten dabei den ersten Platz

  • 1. Verband P 16 Taxis-Voy, Stuttgart (Klemm KI 35) 222 Pkte
  • 2. Verband P 15 Eisleben-Cohenschauer, Hamburg (Klemm L 26 a II) . . 194 Pkte
  • 3.Verband P 5 Vogel-Seibert, Hersbruck (M 23) . . 192 Pkte

Deutschlandflug 1937 – Sieger links Taxis, rechts Voy

Deutschlandflug 1937 Sieger Sternflug vl. Taxis, Kettenführer Wurst,Voy

Bei den Weltrekorden im September 1938 in einer W KL35 auf dem Bodensee mit dem damaligen Chefpiloten Helmut Kalkstein, flog Karl Voy bei den zweisitzig geflogenen Rekorden mit.

Karl Voy, Hanns Klemm, Helmut Kalkstein vor der Weltrekordmaschine W KL35

Karl Voy vorn in der Weltrekordmaschine
Voy und Kalkstein
Voy und Kalkstein im Gespräch vor einer WL35 1939 (HdG)
Voy und Kalkstein

Nachdem der Chefpilot von Klemm, Helmut Kalkstein, am 5. Juli 1939 beim Erstflug der Klemm Kl 107, V1 ums Leben kam, wurde Karl Voy dessen Nachfolger.

Am 10.September 1942 flog Karl Voy in Böblingen erstmals die Klemm  Kl 151 V 1, die das Stammkennzeichen TB+QK erhalten hatte.

Im Sommer 1956  flog er den in Nabern gebauten Prototyp der Kl 107, der nach Überarbeitung der über den Zusammenbruch durch Bölkow geretteten Pläne.

Karl Voy mit einer Klemm KL107 in Schweden

Carl Bucher, Karl Voy, Hanns-Jürgen Klemm 1957

Karl Voy verstarb 1991 . Das Grab mit seiner 1. und 2. Frau auf dem „Alten Friedhof“ in Böblingen.

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