Schwab, Lisl

….lernte auf einer Klemm

Die aus Ingolstadt stammende Lisl Schwab (1900–1967), eigentlich Elisabeth Maria Schwab, war Bayerns erste Kunstfliegerin.

Ihr Fliegerkarriere begann Schwab mit ihrem ersten Fallschirmabsprung am 26.Juni 1926 bei einem Flugtag in Bad Oeyenhausen. Sie verdiente damit in den nächsten Jahren ihren Lebensunterhalt und konnte Ende der 20er oder Anfang der 30er den Pilotenschein für Leichtflugzeuge auf einer Klemm finanzieren. Dann kaufte sie sich ihr eigenes Flugzeug vom Typ Messerschmitt. 1932 fragte sie bei der NSDAP für Werbeflüge an, so u.a auch für die Zigaretenfabrik Sturm in Dresden.

….auf einer Klemm KL 26

Sie flog weiter als Berufspilotin, trat bei diversen Flugveranstaltungen auf und wurde deutsche Kunstflugmeisterin 1937. Ende der 30-er/Anfang der 40er Jahre war Schwab als Überführung-und Nachschubfliegerin u.a für Junkers W34, Fieseler Fi 156 und Bf109 tätig.

Junkers W 34

Fieseler FI 156 Storch

Im Mai 1945 geriet Schwab in amerikanische Gefangenschaft, konnte aber bald fliehen. Verschiedene Tätigkeiten reichten kaum zum Leben aus. Die Arbeit in einer Fallschirm-fabrik weckte die alte Leidenschaft fürs Fliegen und so erwarb sie 1956 ein zweites Mal den Pilotenschein. aber die Einnahmen reichten für eine große Rente nicht aus und so wurde Schwab zur Sozialhilfeempfängerin und starb 1967 mit 66 Jahren an Lungenkrebs..

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